Psychotherapie, Supervision & Coaching in Oldenburg
Heilpraktiker für Psychotherapie

Der Besuch bei einem Therapeuten muss nicht mit einer psychischen Erkrankung verbunden sein. Leider hält sich häufig noch immer hartnäckig die Meinung: „Ich gehe doch nicht zu so einem Psychoheini, ich bin doch nicht bekloppt!“ – natürlich sind Sie das nicht.
Mittlerweile nutzen viele Menschen die Angebote aus den verschiedensten Gründen: Das Aufspüren des berühmten „blinden Fleckes“, der Austausch von (unter Umständen belastenden) Erlebnissen am Arbeitsplatz (Schule, Pflege oder anderen medizinischen Berufsfeldern, Führungskräfte uva.), Hilfe bei Entwicklungs- und Veränderungswünschen oder Themen im beruflichen / privaten Bereich, die man aus den verschiedensten Gründen nicht mit Freunden, Bekannten, Verwandten und Partnern besprechen kann oder möchte.
Was auch immer der Grund sein mag, gern bin ich bereit, Sie auf einem Stück des Weges zu begleiten.
Setzen Sie sich gerne mit mir in Verbindung, dann können wir alles in Ruhe besprechen.
Angst - und Panikstörungen
Ängste und deren Symptome sind von unseren frühesten Vorfahren bis zum heutigen Tag wichtige Begleiter, die uns vor Schaden bewahren und unser Leben retten (können). Was aber, wenn die Angst beginnt, unser Leben zu bestimmen, wenn sie uns nicht mehr schützt, sondern wir uns vor ihr schützen müssen? Wovor wir Angst haben, kann dabei sehr vielfältig sein. Die berühmte Angst vor Spinnen, die Angst vor engen Räumen, die Angst vor dem Fliegen usw.Inwieweit die Angst behandlungsbedürftig ist oder nicht sollte jeder selbst entscheiden. Es ist aber wichtig darauf zu achten, dass Angst uns nicht „in die Enge“ treibt und die Lebensqualität zusehends negativ beeinflusst. Beginnen wir zum Beispiel, Veranstaltungen mit vielen Menschen zu vermeiden, hat bereits eine Abnahme der Lebensqualität eingesetzt.
Depressive Episoden
Einleitend muss sicher festgehalten werden, dass dieses Thema aufgrund des komplexen Umfanges hier nicht vollständig dargestellt werden kann. Ich möchte lediglich eine grobe Übersicht als Orientierungshilfe zur Verfügung stellen.Zunächst ist wichtig zu wissen, dass nicht jedes Stimmungstief und Momente, in denen man traurig ist oder sich nicht gut fühlt, Anzeichen für eine Depression sind. Neben angenehmen hält das Leben auch unangenehme Situationen bereit. Der Mensch ist gewappnet, diese auszuhalten und zu verarbeiten.Bei Depressionen handelt es sich nicht um ein vorübergehendes Stimmungstief. Vielmehr handelt es sich – im Regelfall – um einen eher schleichenden Prozess, bei dem die ersten Symptome üblicherweise nicht mit einer psychischen Erkrankung in Verbindung gebracht werden. Der beste Weg ist dabei zunächst, Ihren Hausarzt über vorliegende Beschwerden zu informieren. Dieser wird dann mit Ihnen besprechen, welche Vorgehensweisen und Behandlungsmöglichkeiten für Sie geeignet sind, da der Hausarzt Sie und Ihre Krankheitsgeschichte üblicherweise am besten kennt. Das ist aus dem Grund wichtig, da einige organische Erkrankungen und/oder Medikamente depressive Stimmungslagen auslösen können. Hier ist eine Psychotherapie – wenn überhaupt – nur begleitend sinnvoll, da der Ursprung woanders liegt. Wichtig ist auch zu wissen, dass es verschiedene Arten der Depression gibt, deren Definition diesen Rahmen sprengen würde. Eine Depression ist eine oftmals lebensbedrohende Krankheit, die behandelt werden muss!
Symptome einer Depression
Folgende Symptome können Anzeichen für eine Depression sein, wenn sie über einem Zeitraum von mehr als 3 Wochen dauerhaft auftreten.
Körperliche Beschwerden:
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Kopfschmerzen
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Rückenschmerzen
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Bauchschmerzen
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Ganzkörperschmerz
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Appetit- und/oder Gewichtsveränderungen(Die für Sie normalen Schwankungen kennen Sie selbst am besten)
Seelische Beschwerden:
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gedrückte Stimmung
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Antriebsarmut
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Ein- oder Durchschlafstörungen
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Interessenverlust
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Sozialer Rückzug
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Gefühl von Überforderung
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Gefühl von Schuld und/oder Wertlosigkeit
Psychosomatische
Beschwerden
Wenn die Seele keine Worte findet...
...dann leiht sie sich eben den Körper aus, um sich Gehör zu verschaffen.
Kennen Sie das? Sie haben alles medizinisch abklären lassen, das Blutbild ist perfekt, das Röntgenbild sieht aus wie aus dem Lehrbuch – und trotzdem fühlt sich Ihr Nacken an wie Beton, der Magen schlägt Purzelbäume oder der Kopf pocht im Takt Ihres Terminkalenders.
In der Fachsprache nennen wir das Psychosomatik. Klingt erst mal kompliziert, ist aber eigentlich ein faszinierender (wenn auch manchmal nerviger) Rettungsmechanismus. Psychosomatische Beschwerden sind im Grunde eine Form von „innerem Funkverkehr“, der im falschen Kanal landet.
Wie funktioniert dieser „Funkverkehr“?
Stellen Sie sich vor, Ihr Geist ist wie ein fleißiger Manager, der ständig E-Mails schreibt. Wenn der Posteingang mit Stress, Sorgen oder ungelösten Konflikten überquillt und die „Löschen“-Taste klemmt, sucht sich die Energie einen anderen Weg. Da die Seele keine Stimme hat, mit der sie laut „Stopp!“ rufen kann, nutzt sie das Nervensystem als Lautsprecher:
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Stress wandert z.B. direkt in die Schultern (unser evolutionärer Schutzreflex).
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Unverdauter Ärger landet z.B. im Magen-Darm-Trakt (unserem „zweiten Gehirn“).
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Zu viel Verantwortung lastet z.B. schwer auf dem Rücken (das sprichwörtliche Päckchen, das wir tragen).
Keine Panik: Es ist nicht „nur“ die Psyche:
Das Wichtigste vorab: Dass die Ursache seelisch ist, bedeutet absolut nicht, dass Sie sich die Schmerzen einbilden. Der Schmerz ist real, die Verspannung ist da und das Herzrasen fühlt sich verdammt echt an. Es ist schlichtweg menschlich, dass Körper und Geist untrennbar miteinander vernetzt sind. Sie sind keine Maschine mit Einzelteilen, sondern ein hochkomplexes Ökosystem.
In meiner Praxis gehen wir unter die Sprachentdecker. Wir schauen uns nicht nur das Symptom an, sondern hören ganz genau hin, was die Botschaft dahinter sein könnte.
Statt die Warnleuchte einfach nur mit „Pflastern“ zu überkleben, lernen wir gemeinsam, dieses „Körper-Latein“ wieder in verständliche Worte zu übersetzen. Denn die Erfahrung zeigt: Sobald die Seele merkt, dass sie endlich verstanden wird, hat der Körper keinen Grund mehr, ganz so laut zu schreien.
Wir bringen System in den Funkverkehr – damit Sie sich in Ihrem Körper wieder rundum wohlfühlen können.
